Anglerverein Karlsruhe e.V.

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Jungforellen entwickeln sich gut


Jungforellen nach dem Umsetzen aus den Unterstromkästen

Jungforellen aus den Unterstromkästen in die Brutrinnen umgesetzt

Unsere Forellenbrütlinge sind in den letzten Wochen deutlich gewachsen. Inzwischen konnten sie aus den Unterstromkästen entnommen und erfolgreich in die Brutrinnen umgesetzt werden.In den Brutrinnen steht den Fischen nun zudem deutlich mehr Platz zur Verfügung, was sich positiv auf ihre weitere Entwicklung auswirkt. In den Rinnen wurden Steine und spezielle Matten ausgelegt, damit  sich die kleinen Fische dorthin zurückziehen konnten.

Mit dem Wachstum steigt auch der Bedarf: Die Fütterung wurde entsprechend verstärkt und die Tiere werden weiterhin intensiv betreut.  

 Umgehende Reinigung der Unterstromkästen

Die Unterstromkästen werden umgehend mit dem Hochdruckreiniger sorgfältig gesäubert, bevor sie bis zur nächsten Aufzuchtsaison eingelagert werden.

Nächste Aufzuchtphase: Rundbecken

Parallel wurden bereits einige unserer Rundbecken für die nächste Aufzuchtphase, die Umsetzung der Fische in die Rundbecken,  vorbereitet.  Dieser Schritt erfolgt in Kürze.  Die Jungforellen verbleiben dann für etwa zwei Monate in diesen Becken und werden dann in unser Pachtgewässer, die Alb bei Karlsruhe, umgesetzt.

kg, 16.03.2026


 

Forellenbrütlinge geschlüpft


Geschlüpfte Bachforellen Brütlinge

Viel zu tun im Bruthaus

In den vergangenen Wochen war unsere Bruthausgruppe intensiv beschäftigt. Täglich mussten abgestorbene Forelleneier sowie, mit fortschreitendem Schlüpfen, immer mehr leere Eihüllen mit großer Sorgfalt aus den Unterstromkästen entfernt werden. Um dabei die verbleibenden Eier und frisch geschlüpften Brütlinge nicht zu stören, kamen Pinzetten und kleine Siebe zum Einsatz. Zusätzlich war es notwendig, die Brutrinnen regelmäßig zu reinigen. Besonders herausfordernd gestaltete sich dies bei den anhaltend winterlichen Temperaturen.

Nahezu alle Forellenbrütlinge geschlüpft

Mittlerweile sind nahezu alle Forellenbrütlinge geschlüpft. Die frisch geschlüpfte Dottersackbrut ist sehr lichtempfindlich. Aus diesem Grund werden die Brutrinnen außerhalb der Pflege- und Reinigungsarbeiten stets abgedeckt. Die Brütlinge ernähren sich in dieser Phase zunächst von ihrem Dottersack, bewegen sich kaum und halten sich überwiegend am Boden der Kästen auf.Da sich das Schlüpfen über mehrere Tage erstreckte, befinden sich die Brütlinge nun in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Entsprechend ist bei einigen der Dottersack bereits weit aufgezehrt, während andere noch davon zehren können.

Gewöhnung ans Futter

Jetzt ist es wichtig, die Brütlinge langsam an die Futteraufnahme zu gewöhnen. Dies ist eine kritische Zeit. Versäumt man den richtigen Zeitpunkt kann es sein, dass sie nicht mehr zu fressen beginnen und nach kurzer Zeit absterben.Am Anfang werden zum Angewöhnen deshalb nur kleine Mengen spezielles feingemahlenes Futter in die Kästen gestreut. Die Entwicklung der Brütlinge wird genau beobachtet und mit der Zeit die Futtermenge erhöht.

Aufzuchtsaison 2026 hat begonnen

Forellennachwuchs für Alb und Kämpfelbach

Am Freitag, dem 09. Januar 2026, trafen insgesamt 80.000 Bachforelleneier am AVK-Bruthaus am Knielinger See ein. Die Eier wurden von einer oberschwäbischen Fischzucht per Post geliefert und von Vizepräsident Joachim Meyer entgegengenommen. Die Lieferung wurde anschließend aufgeteilt: Für den Kämpfelbach waren 30.000 Eier bestimmt, während 50.000 Eier für die Alb reserviert wurden.

Die für den Kämpfelbach vorgesehenen Forelleneier wurden von den Bachpaten übernommen. Sie sollen direkt im Gewässer in sogenannten Whitlock Vibert Boxen aufgezogen werden. Weitere Informationen dazu finden sich >hier.

Für die Alb wurden die Forelleneier auf die von der Bruthausgruppe vorbereiteten Unterstromkästen verteilt. Diese Kästen aus Edelstahl befinden sich in den drei Brutrinnen des AVK-Bruthauses. Die Eier liegen dort auf einem Siebboden, der kontinuierlich von unten mit frischem Wasser durchströmt wird.

Die Forelleneier befanden sich zum Zeitpunkt der Lieferung im sogenannten Augenpunktstadium. Die Zeit bis zum Schlüpfen der Brütlinge hängt von der Wassertemperatur ab. Je kälter das Wasser, desto länger dauert es. Zurzeit versorgen wir die Brutrinnen mit Wasser von nur etwa 5°C.

Der Alltag im Bruthaus erfordert nun viel Aufmerksamkeit und Arbeit. Täglich müssen abgestorbene Eier sorgfältig ausgelesen und mit der Pinzette entfernt werden, um optimale Bedingungen für die Entwicklung der Bachforellen zu gewährleisten. Die ersten Fischchen sind bereits geschlüpft.



 

 

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