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Nachwuchs für die Alb: Erfolgreicher Besatz unserer Jungforellen
Ein wichtiger Meilenstein bei unserer Fischaufzucht im Bruthaus ist nun auch geschafft: Am 4. Mai 2026 konnten wir unsere diesjährigen Jungforellen erfolgreich in die Freiheit entlassen.
Sicherheit geht vor: Besuch der Amtstierärztin
Bevor die Fische ihre Reise antreten durften, stand ein wichtiger Termin in unserem Bruthaus an. Eine Amtstierärztin begutachtete unseren Fischnachwuchs genauestens. Nach ihrer fachlichen Prüfung konnten die Jungfische in ihr Bestimmungsgewässer, die Alb, ausgesetzt werden.
Der Transport: Behutsam in die neue Heimat
Jochen Meyer, Torsten Oberst und Lothar Wolf übernahmen die logistische Herausforderung. Auf dem vereinseigenen Fahrzeug wurde ein spezieller Transportbehälter für die Fische montiert.
Der Behälter wurde mit dem gewohnten Wasser aus den Aufzuchtbecken befüllt, um den Forellen eine abrupte Umstellung zu ersparen. Zusätzlich wurde Sauerstoff ins Wasser eingeleitet.
In zwei Etappen wurden die Fische aus den insgesamt fünf Aufzuchtbecken vom Bruthaus an die Alb transportiert. Dort wurden sie gezielt an Stellen mit optimaler Strömung und passendem Untergrund ausgesetzt, um ihnen den bestmöglichen Start zu ermöglichen.
Nach der Saison ist vor der Saison
Während die Forellen nun die Alb erkunden, kehrt im Bruthaus noch keine Ruhe ein:
- Reinigung & Instandsetzung: In nächster Zeit werden nach und nach Reinigungsarbeiten durchgeführt und die technischen Einrichtungen gewartet, damit für die Saison 2027 alles bereit ist.
- Manöverkritik: Das Bruthaus-Team wird sich zeitnah zusammensetzen, um die Erfahrungen der letzten Monate zu analysieren. Ziel ist es, den Aufzuchtprozess stetig zu optimieren.
Ein herzliches Dankeschön!
Ein Projekt wie unsere Fischaufzucht ist nur durch außergewöhnliches Engagement möglich. Ein riesiges Dankeschön geht an unser gesamtes Team für die ehrenamtliche Arbeit der letzten Monate.
Ob Wochentag, Wochenende oder Feiertag – jeden Tag waren mindestens zwei Helfer vor Ort, um die optimale Versorgung unserer Jungfische sicherzustellen.
kg, 07.05.2026
Forellennachwuchs in große Becken umgesetzt
Umsetzung und Vorbereitung auf den Besatz
Nachdem alle Jungforellen erfolgreich in die großen Becken umgesetzt wurden, verbleiben sie dort für etwa einen Monat, bevor sie in ihr vorgesehenes Gewässer – die Alb – eingesetzt werden.
Optimale Wasserbedingungen
Die Becken werden kontinuierlich mit frischem Wasser versorgt, um optimale Lebensbedingungen zu gewährleisten. Der Gehalt an freiem Sauerstoff wird regelmäßig kontrolliert und liegt derzeit bei etwa 10 mg/L. Bei Bedarf kann der Sauerstoffgehalt zusätzlich durch das Einsprudeln von Luft erhöht werden.
Fütterung der Fische
Die Fütterung der Fische erfolgt größtenteils automatisiert über sogenannte Futterautomaten, die über mehrere Stunden hinweg kontinuierlich Futter abgeben. Ergänzend dazu wird auch von Hand gefüttert, um eine gleichmäßige Versorgung sicherzustellen.
Pflege und Hygiene
Ein besonderer Fokus liegt auf Pflege und Hygiene. Tote Fische werden regelmäßig aus den Becken entfernt und deren Anzahl dokumentiert. Zudem werden die Forellen in regelmäßigen Abständen in gereinigte Becken umgesetzt. Die gesäuberten Becken stehen anschließend wieder für den weiteren Einsatz bereit.
Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
Alle Umsetzmaßnahmen werden sorgfältig dokumentiert. Eine Vermischung von Fischen aus unterschiedlichen Becken wird konsequent vermieden. So ist sichergestellt, dass bei etwaigen Auffälligkeiten die Herkunft der Fische jederzeit eindeutig nachvollzogen werden kann, bis zu den Brutrinnen zurück, in den die Brütlinge ursprünglich geschlüpft sind.
Täglicher Einsatz im Bruthaus
Unsere Bruthausmannschaft kümmert sich täglich – auch an Sonn- und Feiertagen – zuverlässig um die Versorgung der Fische. Mindestens zwei engagierte Vereinsmitglieder sind jeden Tag im Einsatz, um die Betreuung sicherzustellen.
kg, 10.04.2026
Jungforellen entwickeln sich gut

Jungforellen nach dem Umsetzen aus den Unterstromkästen
Jungforellen aus den Unterstromkästen in die Brutrinnen umgesetzt
Unsere Forellenbrütlinge sind in den letzten Wochen deutlich gewachsen. Inzwischen konnten sie aus den Unterstromkästen entnommen und erfolgreich in die Brutrinnen umgesetzt werden.In den Brutrinnen steht den Fischen nun zudem deutlich mehr Platz zur Verfügung, was sich positiv auf ihre weitere Entwicklung auswirkt. In den Rinnen wurden Steine und spezielle Matten ausgelegt, damit sich die kleinen Fische dorthin zurückziehen konnten.
Mit dem Wachstum steigt auch der Bedarf: Die Fütterung wurde entsprechend verstärkt und die Tiere werden weiterhin intensiv betreut.
Umgehende Reinigung der Unterstromkästen
Die Unterstromkästen werden umgehend mit dem Hochdruckreiniger sorgfältig gesäubert, bevor sie bis zur nächsten Aufzuchtsaison eingelagert werden.
Nächste Aufzuchtphase: Rundbecken
Parallel wurden bereits einige unserer Rundbecken für die nächste Aufzuchtphase, die Umsetzung der Fische in die Rundbecken, vorbereitet. Dieser Schritt erfolgt in Kürze. Die Jungforellen verbleiben dann für etwa zwei Monate in diesen Becken und werden dann in unser Pachtgewässer, die Alb bei Karlsruhe, umgesetzt.
kg, 16.03.2026
Forellenbrütlinge geschlüpft

Geschlüpfte Bachforellen Brütlinge
Viel zu tun im Bruthaus
In den vergangenen Wochen war unsere Bruthausgruppe intensiv beschäftigt. Täglich mussten abgestorbene Forelleneier sowie, mit fortschreitendem Schlüpfen, immer mehr leere Eihüllen mit großer Sorgfalt aus den Unterstromkästen entfernt werden. Um dabei die verbleibenden Eier und frisch geschlüpften Brütlinge nicht zu stören, kamen Pinzetten und kleine Siebe zum Einsatz. Zusätzlich war es notwendig, die Brutrinnen regelmäßig zu reinigen. Besonders herausfordernd gestaltete sich dies bei den anhaltend winterlichen Temperaturen.
Nahezu alle Forellenbrütlinge geschlüpft
Mittlerweile sind nahezu alle Forellenbrütlinge geschlüpft. Die frisch geschlüpfte Dottersackbrut ist sehr lichtempfindlich. Aus diesem Grund werden die Brutrinnen außerhalb der Pflege- und Reinigungsarbeiten stets abgedeckt. Die Brütlinge ernähren sich in dieser Phase zunächst von ihrem Dottersack, bewegen sich kaum und halten sich überwiegend am Boden der Kästen auf.Da sich das Schlüpfen über mehrere Tage erstreckte, befinden sich die Brütlinge nun in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Entsprechend ist bei einigen der Dottersack bereits weit aufgezehrt, während andere noch davon zehren können.
Gewöhnung ans Futter
Jetzt ist es wichtig, die Brütlinge langsam an die Futteraufnahme zu gewöhnen. Dies ist eine kritische Zeit. Versäumt man den richtigen Zeitpunkt kann es sein, dass sie nicht mehr zu fressen beginnen und nach kurzer Zeit absterben.Am Anfang werden zum Angewöhnen deshalb nur kleine Mengen spezielles feingemahlenes Futter in die Kästen gestreut. Die Entwicklung der Brütlinge wird genau beobachtet und mit der Zeit die Futtermenge erhöht.
kg, 28.01.2026
Aufzuchtsaison 2026 hat begonnen
Forellennachwuchs für Alb und Kämpfelbach
Am Freitag, dem 09. Januar 2026, trafen insgesamt 80.000 Bachforelleneier am AVK-Bruthaus am Knielinger See ein. Die Eier wurden von einer oberschwäbischen Fischzucht per Post geliefert und von Vizepräsident Joachim Meyer entgegengenommen. Die Lieferung wurde anschließend aufgeteilt: Für den Kämpfelbach waren 30.000 Eier bestimmt, während 50.000 Eier für die Alb reserviert wurden.
Die für den Kämpfelbach vorgesehenen Forelleneier wurden von den Bachpaten übernommen. Sie sollen direkt im Gewässer in sogenannten Whitlock Vibert Boxen aufgezogen werden. Weitere Informationen dazu finden sich >hier.
Für die Alb wurden die Forelleneier auf die von der Bruthausgruppe vorbereiteten Unterstromkästen verteilt. Diese Kästen aus Edelstahl befinden sich in den drei Brutrinnen des AVK-Bruthauses. Die Eier liegen dort auf einem Siebboden, der kontinuierlich von unten mit frischem Wasser durchströmt wird.
Die Forelleneier befanden sich zum Zeitpunkt der Lieferung im sogenannten Augenpunktstadium. Die Zeit bis zum Schlüpfen der Brütlinge hängt von der Wassertemperatur ab. Je kälter das Wasser, desto länger dauert es. Zurzeit versorgen wir die Brutrinnen mit Wasser von nur etwa 5°C.
Der Alltag im Bruthaus erfordert nun viel Aufmerksamkeit und Arbeit. Täglich müssen abgestorbene Eier sorgfältig ausgelesen und mit der Pinzette entfernt werden, um optimale Bedingungen für die Entwicklung der Bachforellen zu gewährleisten. Die ersten Fischchen sind bereits geschlüpft.
kg, 13.01.2026























