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Aufzuchtsaison 2026 hat begonnen
Forellennachwuchs für Alb und Kämpfelbach
Am Freitag, dem 09. Januar 2026, trafen insgesamt 80.000 Bachforelleneier am AVK-Bruthaus am Knielinger See ein. Die Eier wurden von einer oberschwäbischen Fischzucht per Post geliefert und von Vizepräsident Joachim Meyer entgegengenommen. Die Lieferung wurde anschließend aufgeteilt: Für den Kämpfelbach waren 30.000 Eier bestimmt, während 50.000 Eier für die Alb reserviert wurden.
Die für den Kämpfelbach vorgesehenen Forelleneier wurden von den Bachpaten übernommen. Sie sollen direkt im Gewässer in sogenannten Whitlock Vibert Boxen aufgezogen werden. Weitere Informationen dazu finden sich >hier.
Für die Alb wurden die Forelleneier auf die von der Bruthausgruppe vorbereiteten Unterstromkästen verteilt. Diese Kästen aus Edelstahl befinden sich in den drei Brutrinnen des AVK-Bruthauses. Die Eier liegen dort auf einem Siebboden, der kontinuierlich von unten mit frischem Wasser durchströmt wird.
Die Forelleneier befanden sich zum Zeitpunkt der Lieferung im sogenannten Augenpunktstadium. Die Zeit bis zum Schlüpfen der Brütlinge hängt von der Wassertemperatur ab. Je kälter das Wasser, desto länger dauert es. Zurzeit versorgen wir die Brutrinnen mit Wasser von nur etwa 5°C.
Der Alltag im Bruthaus erfordert nun viel Aufmerksamkeit und Arbeit. Täglich müssen abgestorbene Eier sorgfältig ausgelesen und mit der Pinzette entfernt werden, um optimale Bedingungen für die Entwicklung der Bachforellen zu gewährleisten. Die ersten Fischchen sind bereits geschlüpft.






